August 2026 Deutschland
14.08.2026 Sommer-Radtour vom 17.08. bis 31.08.2026
Seit dem 04. Juli bin ich wieder zu Hause. Alle, in meiner Abwesenheit angefallenen Aufgaben und Termine sind erledigt. Das Wetter ist gut, also steht einer Radtour nichts mehr im Wege. Meine Schwester Gabi hat im Moment keine Zeit, mit mir zu radeln, aber Sebastian, ein Freund der Familie, möchte mit mir auf Tour gehen. Das freut mich sehr, und mal schauen, wie es mit uns beiden klappt.
Das Rad ist startklar. Nur noch den Staub der letzten Ausfahrt abwischen, Gepäcktaschen anhängen, dann kann es losgehen.
Die grob geplante Route führt uns vom linken Niederrhein, an der Erft entlang bis nach Leer in Ostfriesland. Danach queren wir rüber nach Bremen, wo wir auf dem Weserradweg bis Hann. Münden radeln. Die letzte Etappe verläuft ein Stück an der Fulda entlang. Nach dem Diemelsee und der Möhne-Talsperre gelangen wir in das Tal der Ruhr. Hier folgen wir dem Ruhr-Radweg bis Duisburg, überqueren den Rhein und in Dülken schließt sich der Kreis. Gut 1000 km pure Radfreude erwarten uns auf dieser Radreise. Ich freue mich darauf.
Montag, den 17.08.2026 von Dülken nach Hamminkeln - Dingd
Meine Schwester Gabi ist mit mir aufgestanden und brüht einen Kaffee auf. Um sieben Uhr verabschiedet sie mich am Gartentor. Jetzt ist es schon seit einigen Wochen knochentrocken und heiß, aber gerade heute Morgen beginnt der Nieselregen, als ich Dülken verlasse und nach Lobberich radele.
Sebastian wartet schon an der Haustür auf mich. Die heutige Etappe verläuft über Grefrath, Wachtendonk, Aldekerk bis nach Issum.
Kurz hinter der Stadt an einer Bushaltestelle ist Tee Time. Anschließend, als wir wieder in die Pedale treten, hört der Nieselregen auf.
Die Brücke über den Rhein bei Wesel. Direkt danach führt der Weg über die Lippe, bei der Mündung in den Rhein.
Um 14:00 Uhr erreichen wir den Campingplatz Dingdener-See und checken ein.
Als unsere Zelte stehen, schütten wir uns erstmal einen Kaffee auf.
Da sieht einer aber glücklich, zufrieden und frisch geduscht aus.
Der erste Rad-Tag war schön und wir haben unser selbst gestecktes Ziel locker erreicht. Es hat Spaß gemacht.
Tagesdaten: 82 km/5,30 Std. Zeit in Fahrt/140 m Anstieg und 152 m Abstieg.
Dienstag, den 18.08.2026 von Hamminkeln nach Schüttorf
Es regnet, als ich um 5 Uhr 45 zum Duschen gehe. Das Frühstück nehmen wir in der Gemeinschaftsküche ein und hoffen darauf, dass der Nieselregen aufhört. Um 8Uhr45 starten wir in den neuen Rad- und Regentag nach dem Motto „Bei Schönwetter fahren, kann jeder“
Eine schöne Gemeinschaftsküche
In der Stadt Südlohe besuchen wir eine Bäckerei und decken uns mit frischen Backwaren ein.
Auch heute bietet uns ein Bushäuschen Schutz vor Wind und Wetter.
Sebastians neueste Erfindung im Testbetrieb. Das Badeschlappen-Schutzblech.
In Bad Bentheim. Bei dem Sauwetter ist Fotografieren eine echte Herausforderung.
Um 16 Uhr 40 stehen wir vor der Schranke am Campingplatz Quendorfer in Schüttorf. Gerade habe ich das Zelt ausgelegt zum Aufbauen, da bremst mich ein Regenschauer aus. Das Zelt bekomme ich aber noch trocken. Sebastian kocht uns ein Erbsensüppchen, welches er bei Lidl erstanden hat. Jetzt hoffen wir für morgen auf besseres Wetter.
Tagesdaten: 92 km/5,45 Std. Zeit in Fahrt/202 m Anstieg und 188 m Abstieg
Mittwoch, den 19.08.2026 von Schüttorf nach Heede
Die vergangene Nacht war für mich nicht schön. Normalerweise schlafe ich nach so einem Rad-Tag tief und fest. Doch ich kann nicht einschlafen. Ein Rumoren im Darm- und Magenbereich lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Um halb zwei in der Nacht gehe ich zum Sanitärtrakt und stecke mir den Finger in den Hals und breche mir die Seele aus dem Leib. Danach habe ich Ruhe. Zum Frühstück im Gemeinschaftsraum trinke ich erstmal Tee, um was in den Bauch zu bekommen, und esse ein kleines Müsli. Um halb neun verlassen wir den Campingplatz und es beginnt zu regnen.
Die Ems
Die Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal
Ein Plattboden Boot
Auf dem Ems-Radweg
Ab und zu gibt es auch regenlose Passagen
Langhorn-Rinder, prächtige Tiere.
Ein Hafen kurz vor dem Ziel in Heede.
Im Gasthof und Hotel „Zur Linde“ in Heede haben wir uns von unterwegs ein Zimmer reserviert. Das gönnen wir uns heute mal.
Das Essen war sehr gut und schmackhaft. Für morgen steht eine Kurzetappe von ca. 50 km nach Leer auf dem Plan. Mit oder ohne Regen.
Tagesdaten: 85 km/6:05 Std. Zeit in Fahrt/150 m Anstieg und 140 m Abstieg.
Donnerstag, den 20.08.2026 von Heede nach Leer
In der Nacht prasselten die Regentropfen auf das Dachflächenfenster in unserem Zimmer. Ein gutes Gefühl, wenn man warm und trocken in seinem Bett liegt. Sebastian hat heute, wie er mir am Morgen erzählte, extra für mich den Seitenschläfer gegeben, weil er dann leiser schläft. Finde ich voll nett von ihm.
Die Mützen werden hier verkauft. Hoffentlich wird das keine durchgängige Schietwettertour.
Nachdem wir um acht das Frühstücksbuffet geplündert haben, und unsere Siebensachen gepackt sind, beginnen wir die Kurzetappe nach Leer. Das Wetter ist trocken und die Sonne lässt sich hier und da blicken.
Nach einem kurzen Ausflug auf einer sehr sandigen Piste, wo ich einen Sturz hinlege, wenden wir unsere Räder und bleiben auf den Asphaltwegen. Vorbei an der riesigen Meyer-Werft in Papenburg.
Der Hafen vom Ort Weener an der Ems
Den Ems‑Marina-Camping erreichen wir Punkt 12:00 Uhr, noch bevor sie bis 15:00 Uhr in die Pause gehen.
Wir trocknen unsere Zelte in der Sonne und bauen das Lager auf. Dann bricht ein Gewitter über uns herein mit Wind und Starkregen. Wir flüchten in unsere Zelte. Während einer Regenpause fahren wir ins Dorf einkaufen.
Hier ist kein Personal und hinein kommt man nur mit Girokarte. Alkoholische Getränke nur mit Ausweis.
Anschließend gehen wir zur Texas River Ranch essen, weil man sich draußen nicht aufhalten kann. Das Essen war fantastisch und jeden Euro wert.
Ein Suchbild: Wo steckt der Radträumer?
Mal schauen, was uns morgen erwartet. Wir freuen uns drauf.
Tagesdaten: 40 km / 2:05 Std. Zeit in Fahrt / 66 m Anstieg und 61m Abstieg.
Freitag, den 21.08.2026 von Leer nach Ganderkesee
Heute mal Frühstück mit Sonnenschein. Auch bekommen wir unsere Zelte fast trocken verpackt.
Der Hafen von Leer an der Altstadt
Hier sind so einige schöne alte Boote zu bewundern
Die Altstadt
Blick zurück auf die wunderschöne Altstadt und die Ems
Wir verlassen die Stadt und radeln an dem Fluss Leda entlang über plattes Land und kommen durch zahlreiche kleine und kleinste Orte. Hier tobt der Wahlkampf und es wird wie wild plakatiert.
An der niedersächsischen Mühlenstraße machen wir Pause. Genau gegenüber steht eine tolle alte Windmühle. Über den Ort Achternmeer, radeln wir die letzten Km, bis wir um 16Uhr15 den Campingplatz Falkenstein See bei dem Ort Ganderkesee erreichen. Der Himmel ist bedeckt und ab und zu nieselt es wieder.
Morgen im Laufe des Tages werden wir bei Bremen auf den Weseradweg stoßen.
Tagesdaten: 92 km / 5:30 Std. Zeit in Fahrt / 153 m Anstieg und 146 m Abstieg.
Samstag, den 22.08.2026 von Ganderkesee über Bremen nach Drakenburg
Meine sieben Sachen
Heute schaffen wir es schon, um 8 Uhr 15 auf der Straße zu sein. Es rollt gut und wir stehen schon um 10:10 Uhr auf der Weser-Brücke in Bremen.
Die junge Dame hat sich sehr gefreut, dass ich sie abgelichtet habe.
Ein schönes Radbild am Weserradweg
Radschilder
Wir bleiben auf der linken Weserseite, pedalen Richtung Süden und haben den Wind auf dem Rücken.
ebastian in Action und später hat er den Verlust des Schlappenschutzblech zu beklagen.
Irgendwann passen wir nicht auf und landen im Outback. Hinterher sind es 6 km Umweg, die wir deswegen hinlegen. In Bruchhausen–Vilsen ist eine riesige Kirmes aufgebaut, wo wir uns mit den Rädern durchschlängeln müssen. In Hoja kaufen wir im Supermarkt, aldi leckeren Sachen ein, die wir heute und morgen verspeisen werden.
Bei Drakenburg überqueren wir die Weser und haben unser heutiges Ziel, den Campingplatz Drakenburg, erreicht
Der Platz liegt direkt am Ufer der Weser und wird von vielen Hobbykapitänen angelaufen.
Hier checke ich mit EC‑Karte ein und suche uns ein schönes Plätzchen mit überdachtem Tisch und Bank aus. Ein vorbildlicher Platz, der auch was für Radler überhat.
Tagesdaten: 102 km/6:05 Std. Zeit in Fahrt/179 m Anstieg und 207 m Abstieg.
Sonntag, den 23.08.2026 von Drakenburg nach Porta Westfalica.
Der Campingplatz und Ruderclub Drakenburg war einsame Spitzenklasse. Alles, was ein Camper braucht, ist da und funktioniert. Kein unnötiger Firlefanz und zivile Preise.
Unsere heutige Etappe verläuft von Drakenburg über Nienburg, Landesbergen, und Petershagen, bis Minden hinter Porta Westfalica, wo wir auf dem Campingpark „Großer Weserbogen“ eine Nacht verbringen wollen.
In Nienburg kann Sebastian uns frische Brötchen ordern.
Die sind hier ihrer Zeit voraus, denn es ist erst 11:10 Uhr.
An der Mittelweser pedalen wir entlang.
Sebastian führt wieder mal die Spitzengruppe an.
Vor der bekannten Schachtschleuse in Minden.
Am Mindener Wasserstraßenkreuz überquert der Mittellandkanal die Weser.
Das 88 m hohe Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica ist schon von Weitem zu erkennen. Jetzt ist es nicht mehr weit von unserem heutigen Ziel entfernt.
Unser Zeltplatz im Campingpark Großer Werderbogen
Tagesdaten: 82 km / 5:14 Std. Zeit in Fahrt / 137 m Anstieg und 122 m Abstieg.
Montag, den 24.082026 von Porta Westfalica nach Pollen, immer an der Weser entlang.
Der Frühstückstisch ist wie immer reichlich gedeckt.
Sebastian gönnt sich in Rinteln ein Paar neue Badelatschen.
Immer wieder tun sich hier fantastische Aussichten auf.
Ein schöner Pausenplatz nach 44 km Beinarbeit.
Wir radeln durch die Rattenfänger-Stadt Hameln.
Eine goldene Ratte sitzt auf der Brückenkonstruktion.
Die Treideler zogen früher die Boote Berg auf.
Auf der Brücke von Bodenwerder zur linken Weserseite.
Nachdem wir den Ort Pollen erreicht, im Supermarkt eingekauft und den Campingplatz zur Weserterrasse gebucht haben, bin ich geschafft. Deshalb fällt der Text auch ein wenig spärlich aus. Der Chefkoch Sebastian beginnt nach dem Zeltaufbau mit seiner Arbeit und zaubert uns ein schmackhaftes Abendmahl. „Echt lecker.“
„Ne, wat jedet os jod.“
Tagesdaten: 96 km / 6:13 Std. Zeit in Fahrt / 306m Anstieg und 246m Abstieg.
Dienstag, den 25.08.2026 von Polle nach Hann. Münden
Wie jeden Morgen bin ich vor der Sonne auf den Beinen. Heute ist das Wetter gut zum Fotografieren.
Sonnenaufgang
Frühstücks-Nebel
Ich finde es herrlich, so viel Zeit bei jedem Wetter draußen zu verbringen. Um halb neun beginnen wir den neuen Rad-Tag. Nach 3 km Fahrt ruft Sebastian von hinten: „Stopp, ich habe mein Handtuch hängen gelassen. Ich sage: „Wie kann denn sowas passieren? Bring mein Handtuch auch mit, das hängt genau daneben. Sebastian wirft den Elektro-Turbo an und fährt zurück. 15 Minuten später ist er wieder zurück, mit beiden Tüchern.
Unter der Brücke, die uns über die Weser nach Holzminden bringt.
Ein Weser-Traum bei schönstem Wetter
Auf der Weser-Promenade von Höxter
Nette Leute hier in Höxter
Das Hessische Weserbergland in seiner ganzen Pracht.
Eine alternative Wohnform
Um 16:30 Uhr schauen wir von der Weser-Brücke auf den Campingplatz, der unser heutiges Ziel ist. Camping Grüne Insel Tanzwerder. Der Himmel ist total bewölkt und es sieht nach Regen aus. Erst als Sebastian gekocht und wir alles verputzt haben, beginnt der Nieselregen. Jetzt sitze ich im Zelt und tippe meinen Report ins Schreibprogramm.
Tagesdaten: 90 km / 5:35 Std. Zeit in Fahrt / 307m Anstieg und 100m Abstieg.
Mittwoch, den 26.08.2026 Ruhetag in Hannoversch Münden mit Stadtbesichtigung
Es folgen einige Fotos von unserer Besichtigungs Tour.
Skyline der Stadt Hannoversch Münden. Hier verstarb auch der bekannte Handwerkschirurg, Wundarzt und Augenarzt Dr. Eisenbarth (1663–1727).
Skulptur „Die Schauende“
Anschmiegsame Häuser
Eine Sonnenuhr an der Kirche, welche leider heute nicht funktionierte.
Uriges Gasthaus auf dem Marktplatz, in dem Dr. Eisenbath schon verkehrte.
Der Marktplatz
Besichtigen macht hungrig.
Der Weserstein, wo die Fulda und Werra zusammenfließen und zur Weser werden.
Die Inschrift auf dem Weserstein
Ab morgen pedalen wir wieder nach Westen, Richtung Heimat.
Donnerstag, den 27.08.2026 von Hann. Münden nach Heringhausen am Diemelsee
Heute wird ein Klettertag, das wissen wir, als wir um 8 Uhr 15, bei zuerst noch diesigem Wetter, den Campingplatz verlassen. Eine Weile pedalen wir auf dem Fulda-Radweg entlang bis zur Fuldaschleife, wo es erst mal hoch nach Simmershausen geht.
Sebastian mal wieder Obenauf
Die Landschaft ist lieblich und gespickt mit schönen Dörfern. Die Anstiege sind teilweise heftig, über 10 % und ätzend lang.
Einer der heftigen Anstiege
Geschafft und der nächste Anstieg wartet schon auf uns.
Einer der Glanzpunkte ist der Twiste See, ein Touristischer Hot Spot.
Wasser und Sand, mehr brauchen Kinder nicht.
Die letzten 20 Kilometer von Bad Arolsen bis zum Diemelsee verlangen uns noch mal alles ab.
Das erste Weizenbier am Campingplatz Goldbreite baut uns wieder auf.
Die morgige Etappe ist nicht so lang und nicht mit so intensiven Steigungen.
Tagesdaten: 89 km / 6:40 Std. Zeit in Fahrt / 1174m Anstieg und 889m Abstieg.
Freitag, den 28.08.2026 vom Diemelsee zum Möhnesee
Der Himmel ist stark bewölkt, als ich mein Zelt in Richtung Sanitärtrakt verlasse, aber es bleibt erst mal trocken. Die heutige Etappe verläuft über die Staumauer vom Diemelsee nach Helminghausen. Von hier geht es noch einige Höhenmeter nach oben, wobei wir ganz schön ins Schwitzen geraten, auf der L 912 und anschließend auf der L 870 bis nach Brilon. Dort gelangen wir auf den Möhne-Radweg, der auf einer alten Bahntrasse verläuft und uns direkt und fast ohne Steigung zur Möhne-Talsperre führt.
Die Staumauer vom Diemel See
Auf dem Möhne-Radweg
Genussfahren pur
Im Ort Belecke beginnt ein stärkerer Regen. Wir nutzen die Zeit zum Einkaufen bei Netto.
Unter der Wimmelbild-Brücke genießen wir unser zweites Frühstück, da der Regen aufgehört hat.
An der Möhne-Talsperre
Urlaubsspaß auf dem See
Um 15Uhr 15 sind wir auf dem Campingplatz Möhnesee am Südufer, wo wir nach einem kurzen Regenschauer unser Lager aufbauen. Ich freue mich schon auf das Abendessen, welches Sebastian wieder für uns zaubert. Es gibt Hühnernudeltopf mit original schwäbischen Maultaschen. Hört sich schon lecker an, oder?
Tagesdaten: 65 km / 6:00 Std. Zeit in Fahrt / 326m Anstieg und 494m Abstieg.
Samstag, den 29.08.2026 vom Möhnesee nach Hagen-Werdingen
Sebastian verlässt mich heute, denn er ist mit seinen Freunden zum Enduro Festival in Voßwinkel verabredet. Ich wünsche Dir, Sebastian, eine schöne Zeit mit Deinen Freunden.
Start mit ohne Sebastian
Sperrmauer Möhnesee Sperrmauer
Heute weht eine steife Brise aus dem Westen und bremst ganz schön meine Fahrt.
Auf dem gut ausgeschilderten Ruhr-Radweg
Hier fahre ich durch einen schon herbstlich anmutenden Wald
Eine Kanuslalomstrecke an der Ruhr
Der Hengsteysee
Hier gebe ich den Campingplatz & Wassersportverein e. V. Hagen ins Navi ein. Durch den Wald und nur noch 4,4 km, dann stehe ich am Campingplatz
Verdrehte Bäume
Auf dem Camping- und Wassersportverein e. V. Hagen ist heute Sommerfest. Ich bin herzlich eingeladen. Aber erst muss ich mal duschen und was essen, dann schaue ich mal.
Tagesdaten: 70 km / 3:25 Std. / 353m Anstieg und 463m Abstieg.
Sonntag, den 30.08.2026 von Hagen nach Mühlheim
Der Platz des Wassersport- & Campingvereins e. V. Hamm war gut und preiswert. 12,– € inc. Duschmarke ist heute schon eine Seltenheit. Heute bin ich beim Camping Freunde Haus Krohn in Mühlheim. Da sind 23,- € fällig. Die letzte Nacht war sehr laut, aber es war ja auch Sommerfest. Ich war auch eingeladen, aber das Wetter war schlecht und die Musik war sogar nicht nach meinem Geschmack.
Festzelt und Bühne und alle liegen noch in Essig.
Um 8 Uhr 15 starte ich vom Festplatz des Campings in den neuen Rad-Tag. Gott sei Dank, schon nach 1,5 km vermisse ich meine Regenjacke. Zurück, Marsch, Marsch. Erneut los um 8 Uhr 35 und nach 9 km bin ich wieder auf dem Ruhrtal-Radweg.
Ein kostenloser Fährbetrieb über die Ruhr. Es wird um eine Spende gebeten. Schön, dass es sowas noch heute gibt.
Die Ruhr-Wasserfälle
Sie sind nicht so hoch und so breit wie die Victoriafälle oder die Fälle von Iguazú, aber auch schön anzuschauen
Zweites Frühstück in Essen Steele
Es sind schon 15 Minuten vor 12 Uhr, als ich endlich die Bäckerei Peter finde.
Die Skulptur von den zwei Kumpels nach der Schicht in Steele auf dem Markt.
Gastronomie und Biergärten gibt es genug an der Strecke, das ist auch wichtig, denn vom 03.09. bis 05.09. fahre ich mit meinen Kegelbrüdern die Strecke von Essen zurück nach Hause.
Die grüne Ruhr
Schon bald bin ich am Baldeneysee, wo ich auch an der Trasse der Hespertalbahn entlangpedale und auch mit dem Zug um die Wette fahre.
Meine Uhr zeigt 14Uhr 45 an, als ich den Zeltplatz der Campingfreunde „Haus Kron“ erreiche.
Morgen ist der letzte Radtag der Tour. Schade, das Radeln mit Sebastian hat mir gutgetan.
Tagesdaten: 78 km/5:05 Std. Zeit in Fahrt/185 m Anstieg und 258m Abstieg.
Montag, den 31.08.2026 von Mühlheim nach Dülken
Der letzte Radtag beginnt um sechs in der Früh. Zwei Stunden später schiebe ich mein bepacktes Rad durch den Hintereingang zum Radweg und befinde mich dann schnell wieder auf dem Ruhrtalradweg.
An der Ruhr
Aquarius-Wassermuseum in Mülheim
Die Hinweistafel sollte man sich gut durchlesen, bevor man weiterfährt, aber ich brauche das nicht. Soll schon irgendwie weitergehen.
Der Binnenhafen in Duisburg
Stopp, nichts geht mehr. Jetzt muss ich drei Kilometer zurück bis zur großen Hinweistafel. Wer lesen kann, ist echt im Vorteil.
Der alte Vater Rhein hat auch wieder genügend Wasser in seinem Bett.
Das Museum in der Historischen Weinbrennerei.
Das waren goldene Zeiten für die Firma Dujardin, als noch ihr Weinbrand in aller Munde war.
In Krefeld finde ich einen Bäcker, der mir ein paar Brötchen verkauft, und ich kann endlich mein zweites Frühstück inhalieren.
Wieder mal auf dem Schluff dem Bahntrassen-Radweg zwischen St. Tönis und Süchteln.
Die letzte Flussüberquerung für heute ist kurz vor Süchteln die Niers.
Irgendwie zieht es mich zum Dülkener Friedhof, wo ich mich bei meinen lieben Verstorbenen zurückmelde. Hannis Todestag jährte sich in diesem Jahr am 23.07. zum dreißigsten Mal.
Tagesdaten: 70 km / 5:15 Std. Zeit in Fahrt / 224m Anstieg und 208m Abstieg.
Fazit dieser Radreise: Das Radeln mit Sebastian hat mir viel Spaß gemacht und war auch sehr unterhaltsam. Ich hoffe, ihm hat es auch gefallen, mit einem alten Mann Fahrrad zu fahren.
Tour-Statistik: 1133 km / 14 Rad-Tage / 1 Pausentag / 75 Std. im Sattel / 3902 m Anstieg
3674m Abstieg / 0 Pannen

